1. CO2 Neutralität bis 2030

Feldafing soll sich aktiv daran beteiligen das CO2-Neutralitätsziel des Landkreises Starnberg zu erreichen. Wir wollen dafür ein eigenes Neutralitätsziel bis 2030 festsetzen. Erreicht werden soll dies unter anderem über einen Klima-Bürger-Fonds, der sich an CO2-einsparenden und gewinnbringenden Projekten beteiligt, wie bspw. mehr Photovoltaikanlagen auf Feldafings Dächern. Feldafing soll sich um eine Partnerschaft mit einer Gemeinde im Amazonas-Gebiet bemühen und sich in dieser Region in der Aufforstung engagieren.  Außerdem soll bei der Baulandausweisung von Wohnungsbauflächen die Errichtung von Nahwärmenetzen auf Basis von Hackschnitzelheizungen geprüft werden.

2. Gründerszene und Jugendzentrum

Wir wollen in Feldafing die Gründerszene fördern und dabei unter anderem Platz für Start-Ups schaffen. Junge Menschen sollen vor Ort die Möglichkeit haben, ihre Ideen in die Tat umzusetzen. Für die noch jüngeren fordern wir ein neues Jugendzentrum, bei dem Teenagern ein cooles Angebot zum Zeitvertreib gemacht wird.Die Gemeinde soll alles dafür tun, um das Grundstück der alten Post dafür nutzbar zu machen.

3. Gedenkstätte für Displaced Persons Lager

Wir setzen uns dafür ein, in einem der “Sturmblockhäuser” eine würdige Erinnerungsstätte für das amerikanische Displaced-Persons-Lager einzurichten. Die Gemeinde soll versuchen, hier Geborene ausfindig zu machen und nach Feldafing einzuladen, solange diese Leute noch leben. Auch soll eine solche Einrichtung durch kulturelle Veranstaltungen künstlerisch belebt werden.

4. Bezahlbarer Wohnraum

Die SPD setzt sich dafür ein, dass neu geschaffener Wohnraum über Genossenschaftsmodelle vor allem für Feldafinger Normalverdiener*innen zugänglich wird und nicht als unbezahlbare Luxusappartments für die Bürger*innen verloren geht. Feldafing wird in den nächsten Jahren mehr Gewerbe bekommen (bspw. Starnberger Brauerei in Wieling) und damit auch mehr Arbeitsplätze. Wohnungspolitisch muss hier die Devise gelten: Wer in Feldafing arbeitet, soll auch in Feldafing wohnen können.

5. Neuer Feuerwehrstandort

Der jetzige Standort der Feuerwehr ist nicht ideal. Einerseits ist er zu klein und andererseits führt die unmittelbare Nähe zum Kindergarten oft zu Konflikten in Bezug auf das Parken. Die SPD möchte deshalb einen neuen Standort auf dem freiwerdenden Gelände der Artemedklinik einrichten.

6. Barrierefreie S-Bahn

Die Gemeinde muss bei der Deutschen Bahn viel mehr darauf drängen, dass der S Bahnhof endlich barrierefrei wird. Die Bahnsteige sind viel zu niedrig. Um in die S-Bahn ein- oder auszusteigen sind gehbehinderte Menschen auf fremde Hilfe angewiesen. Das kann nicht sein! Auch die Unterführung muss viel öfter gesäubert werden. Kreative und unkonventionelle Lösungen sind gefragt.

7. Badespaß erhalten

Wir möchten für die Sommermonate eine ständige Präsenz eines*r Bademeister*in gewährleisten, damit auch weiterhin grenzenloser Badespaß für jede*n stattfinden kann. Gerade im Hinblick auf die sehr kostspielige Sanierung des Strandbades, wäre es schade, wenn man dort am Ende nicht mehr richtig baden kann. Um dies finanziell zu ermöglichen, streben wir eine Kooperation mit lokalen Verbänden und Vereinen wie bspw. DLRG oder Wasserwacht an.

8. Einkaufen zu Fuß

Rewe und Metzgerei Blank befinden sich am Ende einer gut 200m langen, auch für Fußgänger undurchlässigen von Norden kommenden Sackgasse. Das bedeutet, für alle Fußgänger, die aus einer anderen Himmelsrichtung als Norden kommen, sind die Geschäfte nur mit einem mehrere hundert Meter langen Fußweg erreichbar.Wir halten es für sinnvoll, zu untersuchen, ob es Möglichkeiten gibt, die fußläufige Erreichbarkeit zu verbessern; beispielsweise durch Fußwege von der Seewiesstraße / Aumillerstraße / Straße Im Harl; oder durch einen Fußgängersteg über die Bahn zum Comptonweg (und über diesen zur Koempelstraße).

9. Straßenbaumaßnahmen

Wir fordern einen rüttelfreien Belag für den Fußweg zum Rewe und zur Metzgerei. Außerdem soll auf der Bahnhofstraße die Bordsteinkante abgeschrägt werden.

10. Ideenbörse für alle Feldafinger*innen

Wir wünschen uns ein digitales Forum für Ideen zur   Gemeindeentwicklung, die unmittelbar aus der Bevölkerung kommen.